Sacrifice
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Schweigen

Schweigen,
kein Laut ist zu hören.
Diese Stille,
sie erdrückt mich.
Ich falle...
in ein schwarzes Loch.
Kein Boden,
der mich auffängt.
Ich schreie,
doch die Dunkelheit
verschluckt meine Worte.
Warum hört mich keiner?
Ich bin allein.
Kein Licht erhellt die Schwärze.
Ich irre umher,
suche nach einem Weg
aus der ewigen Finsternis.
Bin ziellos
und am Verzweifeln.
Warum findet mich keiner?
Dieses Schweigen...
es zerfrisst mich innerlich.
Langsam
und qualvoll
bis zu meinem Tod...!

22. Juli 2003

Schrei nach Hilfe

 Seht ihr es nicht oder wollt ihr es nicht sehen?
Muss ich denn erst an meinem Leid zergehen,
damit ihr versteht,
wie es mir wirklich geht?
Ich spiele euch einen frohen Menschen vor,
doch in Wahrheit tritt der Kummer hervor.
Ich kann und will nicht mehr,
was soll ich denn tun, es schmerzt viel zu sehr...
Mein Blick ist leer und meine Seele entflohen -
die Depression hat die Überhand errungen.
Ich sehe die ganze Welt nur noch in grau...
aber ob ihr meinen Schmerz seht?! Wohl kaum...
Ich sehne mich nach jemandem, dem ich vertrauen kann.
Enttäuschung war das, was ich fand.
Und ich ließ mich demütigen und veränderte mich für euch,
doch das war euch egal und ihr fandet mich keuch.
Ich zeigte dann endlich mein wahres Gesicht
und ging mit euch ins höchste Strafgericht.
Ihr hattet Vorurteile und Ablehnung gegenüber mir.
Ich verstehe es nicht, was ist so falsch an mir?!
Warum muss ich immer die Schuld für euch tragen,
warum muss ich mich immer fragen:
Was ist der Sinn in meinem Leben,
warum muss es mich überhaupt geben?
Was ist der Zweck für meine Existenz?
Ich werde doch nur verspottet und ausgegrenzt...
Meine einzige Freude wurde mein Blut.
Wenn mein Körper brannte, als liefe ich auf Glut.
Doch wenn der Schmerz meinen Körper erfüllt
und mir meine ganze Last abnimmt,
dann fühle ich mich endlich erleichtert und spüre, dass ich noch lebe.
Wenn es nach euch ginge...ob es mich dann noch gäbe?!
Die Klinge presst sich langsam in meine Haut
immer tiefer, bis endlich Blut herausschaut.
Ich will erlöst werden von dieser Qual,
doch habe ich eine andere Wahl?
Diese Fragen machen mich verrückt...
Ich wette, ihr seid davon total entzückt.
Ginge es nach euch, würde ich ewig in Schmerzen leben,
für euch gilt doch sowieso nur nehmen, niemals geben.
Ich will wieder so fröhlich sein wie ein kleines Kind,
doch mir bläst in mein Gesicht nur eiskalt der Wind.
Ich will ein Leben ohne Sorgen!
Jetzt, sofort! Von heut auf morgen!
Ich will nicht immer zurückgewießen werden;
gibt es denn niemanden hier auf Erden,
der mich so nimmt, wie ich bin und mich akzeptiert,
mich nicht nur ungläubig, hassend anstiert.
Jemand, mit dem ich alles teilen kann,
egal, ob Frau oder Mann.
Jemand, dem ich vertraue,
mit dem ich gerne in die Zukunft schaue.
Jemand, der mich ohne Worte versteht.
Jemand, der mit mir alle Wege geht.
Doch ob es diesen Menschen gibt, ist fraglich...
und schon ist mir wieder unbehaglich...
Bin ich wirklich so verhasst?
Warum trage ich mit mir solch eine Last?
Ich will und kann nicht mehr...
ich sehne mich nach dem Tod so sehr...
Ich falle in ein schwarzes Loch,
komme ohne Hilfe nicht mehr hoch,
rufe kaut, um auf mich aufmerksam zu machen,
doch ich höre euch nur verächtlich lachen.
Warum seid ihr so gegen mich?
Warum lässt mich jeder im Stich?
Warum sieht keiner, wie ich wirklich bin?
Ich werde es nie verstehen...
...bald werde ich für immer von euch gehen...
Dann werdet ihr euch diese Fragen fragen
und die ganze Last auf euren Schultern tragen.
Dann werdet ihr an mich zurück denken.
Ihr werdet mich auf einmal verstehen,
werdet euch fragen, wie konnte sie nur gehen?
Doch dann ist es längst zu spät...
Ich bin dann dort, wo sich aller Seelenschmerz entlädt.
Ich bin dann dort, wo die Engel hausen
und auf euch aufpassen, ohne Pausen.
Dann werde ich auf einen von euch Acht geben
und dafür sorgen, dass er wird lange leben.
Ich werde euch vergeben,
doch warum musste ich so lange für eure Anerkennung streben?
Warum konntet ihr mich nicht vorher aufnehmen?
Hättet ihr euch müssen für mich schämen?
Weil ich anders war?
Oder war ich im heimlichen für euch ein Star?
Ich gab nie auf und doch war ich feige,
bevor ich mein wahres Gesicht zeigte.
Nun habe ich jemanden gefunden, der mich liebt,
der gerne nimmt und auch gerne gibt.
Ich fand ihn im Reich der Engel.

Muss jeder Mensch, der anders ist, diesen Weg gehen?!
Werden sie uns denn nie verstehen?
Diese Fragen bleiben für immer offen...
Ich habe mein Glück im Reich der Engel getroffen....

08. Juli 2004

Worte des Leidens

Ich weine Tränen aus Blut
denn in mir kocht der Hölle Glut.
Mein Herz ist zerbrochen,
die Seele aus meinem Körper gekrochen.
Mein Glanz aus den Augen entwischt,
die Flammen der Hoffnung erlischt.
Der Schutzengel hat sich leise davon gemacht
und ich entschwinde in die eiskalte Nacht.
Ihr fragt euch nicht, wo ich bin oder was ich gerade jetzt tu.
Für euch zählt eben nur ich und kein Du.
Wenn es anderen schlecht geht, dann macht ihr euch nichts daraus,
sondern haut auch noch mit Freuden darauf!
Ihr wart nicht menschlich, ihr wart grausam...
Ja sogar, als es auf eure Hilfe ankam.
Ihr würdet lieber zusehen, wie jemand stirbt,
als dass ihr euch in Schuldgefühlen verirrt.
Ihr lebt nur, um der Welt zu beweißen,
dass ihr für niemanden lasst euer Herz erweichen.
Ich floh für euch in eine andere Dimension.
Wie lange sehne ich mich danach schon...
um nicht mehr unter euch zu hausen,
grübelte ich tagelang ohne Pausen.
Ich wollte einfach nie mehr leiden
und ihr habt es geschafft, mich endgültig zu vertreiben.
Endlich bin ich fern von diesem Ort...
Endlich weit, weit fort...
Ihr werdet mich doch sowieso nie verstehen,
nie werdet ihr wollen diesen Leidensweg gehen.
Wüsstet ihr, wie ich mich fühlte,
als die Vergangenheit mich immer wieder aufwühlte,
mir die Luft zum Atmen nahm -
und daran auch noch gefallen fand.
Wie ich mich fühlte, als ihr mich anschriet
und ich so sehr in Panik geriet.
Als ich bei euch Rat suchte,
leise mir zu helfen versuchte...
Als die letzte Hoffnung mich verließ
und nur noch der Wind mir ins Gesucht bließ.
Als ich meine Gefühle offenbarte
und zurück kam nur die rote Karte...
Als ihr mich quältet Tag und Nacht
und in mir auflebte eine große Schlacht...
Als ihr mich auch verfölgtet im Traum,
schaffte ich mir einen eigenen Raum.
Einen Raum, in dem ich meine Gefühle bewahrte,
meine Gedanken behutsam als Blockade darum scharrte.
Als ich Mordgedanken hegte
und nur noch für den großen Tag lebte.
Als ich meine Gefühle schmerzhaft abstellte
und mein Körper nur noch wiederspiegelte eiserne Kälte.
Als ich meinen Lebenstraum verlor
und der Menschheit racheerfüllt schwor:
Ich werde die anderen Kinder davor schützen,
solltet ihr euch dagegen sträuben, werden meine Augen aufblitzen.
Denn dann werde ich ein neues Lebensziel haben,
ach, ihr werdet meinen Anblick nicht länger ertragen!
Ich werde euch alle schnellstmöglich ausr*tten,
euch verbannen in die tiefsten Grotten!
Mein Hass wird erfüllen die ganze Welt,
Hass ist es, der mein Gemüt wieder aufhellt.
Ihr werdet flehen und werdet jammern,
doch ich werde euch sperren in dunkle Kammern!
Ihr werdet meinen Schmerz dann eigen erleben!
Dann wird es endlich auch ein Du geben!
Dann werdet ihr euch auch um den anderen sorgen,
hach, wie sehr ersehne ich diesen Morgen!
Ich werde euch zeigen, was es bedeutet zu leiden.
Vielleicht werdet ihr dann begreifen.
Wie ich mich fühlte, als mein Elend begann,
als meine Träne mit dem Blut verschwamm.
Als mein Körper vor Schmerz aufschrie!
Nein...verstehen werdet ihr das nie...
Ihr bleibt auf ewig Egoisten,
dies verschweigen können auch nicht die Christen.
Ich sah den Gang der Welt vorher.
Ich sehne mich nach Rache so sehr...
Ihr werdet euch nicht entschuldigen können für meine Qual.
Ihr allesamt werdet dafür bezahlen!
Ihr werdet bezahlen mit heißem Blut,
ich bin die, die niemals ruht...
Ich werde euch alle bestrafen!
Mir ist es egal, ihr fühlt euch sowieso wie edle Grafen.
Nach meinem T*de werdet ihr einsehen:
Mit so einer Einstellung wird die Erde zu Grunde gehen.
Aber ich habe euch vorher gewarnt,
dass ihr mir nicht glaubt, habe ich die ganze Zeit schon geahnt.
Doch nun geht mich das alles nichts mehr an.
Denn ich bin nun in einem anderen Land.
Ich bin dort, wo man sich freut, dass es mich gibt.
Dort, wo man mich von Herzen liebt.
Ich bin dort, wo man die Liebe fand.
Ich bin in einem fernen Land.
Ich habe meine Liebe neu gefunden.
Ich werde selbst die Zeit überrunden.
Ich bin im Jenseits, habt ihr´s vernommen?!
Ich bin weiter, als ihr je kommen werdet gekommen.
Ich vergebe euch mit einem Lächeln.
Nein, ich werde niemals mehr schwächeln.
Es gibt nun kein Du und auch kein Ich,
das Wir ist das Wort, das alles spricht.
Ich liebe Dich und Du liebst mich.
Ich bade wieder in der Sonne warmen Licht...
Ich drehe mich um und schaue nie mehr zurück...
Sonst könnte sich verdunkeln mein neuerworbenes Glück.
Gib besonders auch Dich Acht,
bevor das Leid Dir entgegen lacht...

10. Juli 2004

Blutlust

Nur die Sterne erhellen die klare schwarze Nacht..
Den Blick gen Vollmond gerichtet meine Lust nach Blut erwacht.
Ich streife durch leere Gassen,
suche nach Menschen, die bereit sind ihr Leben für mich zu lassen.
Einsamkeit ist mein Los,
meine Sehnsucht nach Zweisamkeit ist groß..
Nach langer suche durch weite Straßen fand ich dich
und dein Blut floß aufdann langsam und warm durch mich.
Gemach rannte es mein Kinn hinab
und du sahst dich schon im Grab.
Und als dein letzter Blutstropfen still zu Boden floß,
sah ich, wie du lächelnd deine Augen zum Todesgruß schlosst.
Deine Qualen sind nun beendet durch mich,
ja, ich bin der Todesengel für dich.
Der Retter für deine Leiden des Lebens,
der Beender deines Strebens.
Höhnisch blicke ich auf dich hinab,
Menschen machen eben viel zu schnell schlapp.
Sie sind freige und bemitleidenswerte Wesen,
sie leben neben ihrem Leben,
wann sind sie jemals sie selbst gewesen?
Sie geben immer vor, jemand anderes zu sein,
alles, was sie tun ist nur trügerischer Schein.
Weil sie Angst haben vor Enttäuschung und Zurückweisung.
Ich sehe das lächelnde tote Wesen noch einmal an,
drehe mich um und erinnere mich, wie meine Geschichte begann.
Ich war einst ein genauso schwaches feiges Mädchen wie du,
doch das änderte sich mit der Zeit im Nu.
Ich fand mein wahres Ich
und lebte von da an nur noch mich.
Nun bin ich ein Geschöpf der Nacht.
Sei auf der Hut, nimm dich in Acht.
Es kann sein, dass du die Nacht nicht überlebst,
wenn du dich in die falschen Hände begibst...

24. Juni 2006

Endgültigkeit

Die ewige Finsternis ist zum Greifen nah,
doch die Angst davor hält mich zurück.
In meiner Vorstellung ist sie so wunderbar,
es fehlt zu ihr nur noch ein kleiner Schritt.

Ich frage mich: Was hält mich noch hier?
In dieser Welt habe ich doch kein Glück..
In meinem Inneren herrscht eine Todesgier,
doch ich weiß, nach diesem Schritt gibt es kein Zurück..

So sitze ich in dieser Nacht wieder in meinem Zimmer;
die kl*ng* blitzt in meiner Hand..
Doch ich traue mich nicht, es ist wie immer:
Die Angst vor Endgültigkeit hält mich in diesem Land..

So wird es wohl immer weiter gehen
Tag für Tag und Nacht für Nacht.
Vielleicht muss ich mir nur eingestehen,
dass mir das Leben vielleicht doch Spaß macht?

25. 08. 2006

Gedanken von Eternal Tears

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